Mo.. Jan. 19th, 2026

Der Tag beginnt wie immer mit einem leckeren Frühstück. Max schaut zum Fenster hinaus und sagt :“ Papa, die Titanic fährt vorbei.“ Der heutige Kuchen des Tages ist lecker. Topfenpudding.

Dann geht es die 1,5 h Fahrt zum Aquario di Genova. Das ist scheinbar das größte Aquarium Europas. Auf dem Parkplatz ist schon fast alles voll, doch die Einweiser aus Kenia zeigen uns einen Platz. Und das Schlitzohr verkauft uns Sachen die Glück bringen sollen. Scheinbar ist heute ein Feiertag in Kenia, und ich spendieren ihm 10 Euro für die Armbändchen und sage, er soll es aber nach Afrika schicken, nicht versauen. Aber er ist nett. Jeden Tag eine gute Tat.

Das Aquarium ist dann gar nicht so riesig wie ich es mir vorgestellt habe. Aber cool ist es schon. Delfine, Pinguine, Haie, Korallenfische. Alles was das Herz begehrt ist hier versammelt. Als ich Nemo sehe kommt mir kurz der Gedanke, welches Tier wohl überleben würde wenn man alle zusammen in einem Teich auslassen würde. Bei den Delfine. lerne ich, dass die ganz schön alt werden können. Das Alpha Weibchen ist 1979 geboren. Ich dachte sie werden nur ein paar Jahre alt.

Da wir nach dem Aquarium noch Zeit haben, kommt es wie es kommen muss. Karina und Olivia wollen shoppen gehen. Also fahren wir zu Piazza della Vittoria. Laut Google maps so was wir das Zentrum. Der Verkehr ist gar nicht so schlimm. Ich hänge mich einfach an dem Auto vor mir an und Augen zu und durch. Einmal schieße ich fast einen Mopedfahrer ab, aber nur weil er rechts überholt, obwohl ich rechts geblinkt habe, Spinner. 6,90 € für etwas über 2 Stunden parken ist nicht wenig. Aber was soll, wir sind im Urlaub.

Wir laufen die Einkaufsstraße Via XX Settembre hinauf und gehen im Starbucks was essen. Von da an trennen sich unsere Wege. Mein Schnupfen und Husten wird eher schlimmer und ich habe keine Lust mir in den kalten Einkaufsgeschäften noch mehr zu holen. Deshalb gehe ich mit den Buben zum vermeintlich in der Nähe liegenden Park. Aber der Weg dort hin ist kompliziert. Eine Straße den Berg hinauf und dann einmal komplett um die Mauer herum, nur um den „Spianata dell’Acquasola“ trostlos und leer anzutreffen. Es ist kein Park sondern eine Schotterplatz, auf den man aber zumindest eine gute Aussicht auf Genua hat. Wir bleiben etwas im Schatten sitzen. Hamudy möchte auch shoppen und fragt, Papa, wie heißt der Smith Toys auf englisch? Keine Ahnung was er meint. l

Nach eine Missverständnis bezüglich Treffpunkt mit den Mädels „es gibt ja leider mehr als einen McDonalds in Genua“ beschließen wir wieder zurück zu fahren. Wir spendieren den Kindern noch einen Milchshake, alles zusammen wieder die 6,90 €. Wir nehmen diesmal den Weg am Meer entlang. Der dauert schlussendlich etwas über 2 Stunden, spart aber die Autobahn Gebühr von interessanterweise ebenso 6,90 € (Zufall? Oder eine magische Zahl im Raum Zeit Kontinuum?).

Die Fahrt raus aus Genau, weiter nach Voltri, Arenzano, Cogoleto, Varazze, Celle Ligure, Albissola Marina, Savona und von dort über Bergeggi, Torre del Mare, Spotorno, Noli und Varigotti, bis wir endlich wieder zu Hause in Finale Ligure ankommen. Meine Erkältung ist eher noch Ärger geworden. Wir gehen deshalb nur in die Pizzeria La Betulla was essen. Hier gibt es nicht wie bei uns eine Quattro Formaggi sondern eine Cinque Formaggi. Leider baut mich die auch nicht auf und ich gehe heute schon früher aufs Zimmer. Ich will fit sein für morgen. Karina geht mit den Kindern noch Zügle fahren, einmal rund ums Dorf herum.

Übrigens, es war nicht die Titanic heute morgen, sondern nur ein ähnliches Schiff das so ausgesehen hat. Kinder…

Das wars für heute. CU domani. Und machts gut.

Matse

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Von Matse

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