Mo.. Jan. 19th, 2026

Lange habe ich darauf gewartet, dieses Wortspiel zu machen, doch jetzt ist es soweit. Der „Finale“ Tag in Finale Ligure ist gekommen. Ich starte den Tag indem ich zuerst mal das Auto aus der Tiefgarage hole und vor dem Hotel parke. Da findet man untertags keinen Parkplatz aber jetzt um die Zeit um 6h sind genug Plätze frei.

Dann mache ich einen Morgenlauf, diesesmal Richtung Süden nach Borgio Verezzi bis nach Pietra Ligure, aber der Weg ist bei weitem nicht so schön wie Richtung Norden. Es geht einfach gerade aus an einem schmalen Gehsteig Richtung Süden. Es erinnert mich etwas an Bregenz, eine Eisenbahnstrecke, daneben eine Straße, schmale bis gar keine Gehwege, und dann gleich das Meer. Nur dass es in Bregenz halt kein Salzwasser ist. Immerhin habe ich Bewegung gehabt und bin nun ready fürs letzte Frühstück.

Nach dem Auschecken ist es wieder bewölkt und das erleichtert uns die Entscheidung zwischen letztem Mal Baden im Meer oder Tropfsteinhöhle. Wir fahren die 5 km nach Borgio Varezzi, dort wo ich heute ja auch schon vorbei gerannt bin. Wir spendieren uns noch einen letzte Besuch in der „Grotte di Borgio Varezzi“. Es ist eine von den 28 für das Publikum begehbaren Tropfsteinhöhle Italiens, und als die „multicolore“, also die farbenprächtigste bekannt. Ich finde das voll genial in so einer Höhle zu sein. Wenn man bedenkt, dass da zig Tonnen Gestein über einem hängen. Die Begleiterin erzählt uns, dass sich hier auch das radioaktive Gas Radion sammeln kann. Deshalb sind überall Detektoren angebracht, damit die Arbeiter nicht zu lange dem Gas ausgesetzt sind. Für uns Besucher dauert die Reise nur eine Stunde und ist somit total ungefährlich. So eine Höhle braucht viele Jahre um so zu entstehen. Ein typischer Stalaktit, also im Gegensatz zum Stalalmit derjenige Teil, der von oben nach unten wächst, braucht im Durchschnitt 35 Jahre, bis er 1 cm3 gewachsen ist. Als Hamudy genau unter einem Tropfen stehen bleibt und ihm das. Ding. Auf. Den, Schädel tropft, kommt mir die Idee. Wenn Hamudy 35 Jahre. In dieser Höhle ruhig stehen bleibt hat er einen 1 cm langen Spitz auf seinem Kopf.

Noch etwas ist interessant. tief unten in der Höhle gibt es einen See mit kristallklarem Wasser. Das ist quasi der Grund der Höhle. Weiter geht es nur noch als Taucher. Da wir 22m hinunter gegangen sind, befinden wir uns bei dem. See noch 7m über dem. Meeresspiegel. Das Wasser ist im Sommer normalerweise nicht so hoch. Doch heuer hat es viel geregnet. Es ist übrigens 15 Grad warm.

Nach diesem Ausflug machen wir uns entgültig auf den Heimweg. Das schlechte Wetter über den Bergen rund um Genua macht uns den Abschied leichter. Und so fahren wir Richtung Genua, wo wir uns dann aber auf der Suche nach einem Coop oder Eurospin verfahren. Wir wollen noch Leckereien kaufen. Leider geraten wir auf die Autobahn Richtung Turin und müssen 22km fahren bis zur nächsten Ausfahrt. So verlieren wir fast eine Stunde. Auch weil dieser Abschnitt eine einzige Baustelle ist. Wie auch der Rest der italienischen Autobahn. Bis Mailand geht es quasi Nonstopp von einer Baustelle zur nächsten. Dieser Teil der italienischen Autostrada muss ein Vermögen kosten. Ein Tunnel folgt auf die nächste Brücke, dann wieder Tunnel Brücke etc. Was das kostet, dieses Autobahn in die Berge zu bauen möchte ich nicht wissen. Ob es da keinem einfacheren Weg durch die Berge gibt? Die KI hätte sicher was gefunden.

Nach Genua geht es dann endlich weg von Meer nach Norden Richtung Alessandria Richtung  Mailand. Wir mache Stopp in Ovada, wo mir Google Maps de nächsten Coop zeigt. Ich dachte immer es sei ein Schweizer Geschäft, aber laut Google hat der Coop eine italienische Herkunft. Wir decken uns mit Mitbringsel ein und auch das Mittagessen darf nicht fehlen. Tramezini und belegte Brötchen.

Dann geht es weiter bis nach Chiasso, den Grenzübergang zur Schweiz, direkt am Comosee. Der Verkehr ist weniger als. befürchtet. Scheinbar ist der Rückreisetag doch der Sonntag. Nur vor Chiasso an der Grenze stehen wir fast eine Stunde im Stau. Der Rest der Reise eher wenig Verkehr. Hinter der Grenze dann eine Pinkelpause. Der Versuch, den Gutschein vom Klo mit zwei Lutscher einzutauschen wird aber jäh unterbunden. Scheinbar gilt der nur für die Gastronomie. Ich will jetzt aber nichts kaufen, und so fahren wir halt ohne nix weiter durch das schwarze Loch im EU Handynetz.

Je näher wir nach Hause kommen desto schlechter wird das Wetter. Zuhause angekommen schifft es grad Vollgas. Home Sweet Home kann man da nur sagen.

Um 21h, nach 8h Autofahrt mit Stau und Pausen inklusive, Sind wir endlich wieder daheim. Ausgepackt wird dann morgen.

Das war der Bericht unseres heurigen Sommerurlaubs. Es hat mich sehr gefreut. Liest gerne wieder mal rein hier.

CU und Ciao

Matse

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Von Matse

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