Heute ist unser letzter Tag am Meer. Wir sind schon traurig. Aber auf der anderen Seite ist es auch anstrengend hier. Jeden Tag Hitze, und das Ganze Gepäck an Strand karren und wieder zurück. Zu Hause in Lauterach ist es schon etwas angenehmer.
Aber ich will jetzt nicht jammern. Es ist trotzdem lässig hier. Gutes Essen. Freizeit. Familie. Sonne, Strand und Meer, was willst du mehr. Also essen wir unser Frühstück und freuen uns auf das was kommt.
Ich gehe mit den Jungs schon mal Vorraus an den Strand. Da ruft Karina an, Notfall. Der Gasherd macht komische Geräusche. Ein Klicken. Ups. Lieber mal nicht das Gas einschalten. Die Vermieterin kommt zum Glück dann vorbei und meint es ist normal und das hört wieder auf. Leider kann sie aber keinen Techniker vorbei schicken. Weil ein Techniker im Sommer in Italien ist schwerer zu finden als ein Prinz für Aschenputtel. Die hat zumindest Humor.
Schließlich sind wir dann aber doch alle vereint am Strand und genießen den letzten Tag am Meer. Irgendwie traurig, aber irgendwie auch wieder gut, zu Hause geregelte Verhältnisse zu haben. Ein letztes Abschlussfoto, dann packen wir um 16h zusammen. Es zieht schnell zu und wir dunkel. Ein Gewitter bahnt sich an.
Wir kommen noch trocken nach Hause und der kurze Regen bringt eine wohltuende Abkühlung. Das übliche Prozedere, Duschen, Nachmittagsschlaf und dann ab zum Abendessen. Heute geht es in die Trattoria Gnabbri. leckere Gnocchi mit Pesto Nero und an feiner Vino Bianco.
Und am Abend gibt’s dann noch eine Runde in der Spielehölle für die Kinder. Und wir Erwachsene trinken einen Limoncello Spritz und zum Absacker einen Campari Spritz. lecker. Aber irgendwann hat auch das ein Ende und so gehen wir um 23h zufrieden die Strandpromenade ein letztes Mal nach Hause.
Goodby Italy, Goodby Meer. Wir kommen wieder.
Matse