Der letzte Tag unseres Urlaubs bricht an. Krass wie schnell die Zeit vergangen ist. Wir wollen heute eine kleine Wanderung machen. Davor besorge ich mir aber noch einen Hustensaft für Maximilian aus der Aphoteke neben der Kirche. 33 Euro das Ding. Das kommt mir spanisch vor, aber wird schon stimmen, und weil ich die Brille nicht mit dabei habe kann ich es nicht nachlesen.
Wir fahren dann mit der Oberlecher Bahn und Petersbrunnen Bahn zum Trampolin. Von dort geht die kleine Wanderung am Kriegerhorn vorbei zur Bergstation der Zuger Bergbahn. Dort haben sie eine coole Kugelbahn und Hamudy bekommt eine Kugel von einem anderen Kind geschenkt, weil der Automat für die Kugeln kaputt ist. Da hat sicher ein Schweizer statt 2 Euro 2 Franken reingesteckt und jetzt geht das Ding nicht mehr. Wir jausnen dort oben und fahren dann wieder nach Zug zum Fischteich runter.
Statt den Bus zu nehmen entscheiden wir uns für die 40 Minuten Wanderung nach Lech. Der Weg ist so cool, einfach lässig wie sie den angelegt haben. An der Kneipstelle gehen wir noch durch das kalte Wasser. Aber die 7 Grad sind kaum auszuhalten und ich schaffe gerade mal eine halbe Runde. Das tut so weh das kalte Wasser. Da kommt mir grad Titanic in den Sinn.
Am Rüfiplatz angekommen haben sich die Kinder noch ein Eis verdient. Und wir Erwachsene natürlich auch. Wir fahren mit dem Bus zurück und als ich daheim mit Karina über den Hustensaft rede stellt sich heraus, dass sie am Vortag den gleichen um 16 Euro. gekauft hat. Ich fahre zurück und reklamiere und bekomme das restliche Geld zwar, aber die Margit, so heißt die Dame die mir den verkauft hat, erfindet eine Ausrede. Sie hat den falschen Code gescannt. Danach heißt es plötzlich dass am Computer ein falsches Produkt war was sie verrechnet hat bla bla bla. Es ist so offensichtlich dass die mich verarschen wollte. So nach dem Motto, ein Tourist, der kommt e nicht wieder, probieren wir es. Sauerei. Habe die Apotheke mit 0 Sternen auf Google Maps bewertet.
Zum Abendessen gibt’s dann Hamburger Buffet. Lecker. Und dann spielen wir Tischtennis, Tischfußball, und Mandl Auflegen und lassen den letzten Abend gemütlich ausklingen. Christian erzählt noch seine Geschichten aus Hamburg und seinen Exfrauen. Und mit diesem letzten Blog meiner heurigen Urlaubsreise geht diese Serie nun zu Ende.
Ich hoffe ihr hatet Spaß beim Lesen.
Bis bald.
Matse