Di. Mai 21st, 2024

Oh man, jetzt wollte ich noch den 2.ten Tag hochladen, aber es ging nicht. Bis ich gemerkt habe, dass ich nicht im WLAN bin. Im Hotel muss man das Passwörter immer jeden Tag neu eingeben. Es ist aber zum Glück leicht zu merken, kleiner Tipp, es ist nicht „good bye“.

Wir frühstücken bis 9h und kaufen dann eine PrePaid SIM Karte. Damit sind wir auch in den USA online. Günstig ist es aber nicht. Da sind wir in Europa schon gesegnet mit dem günstigen Internet.

Ohne große Probleme erreichen wir dann das NASA Space Center etwas außerhalb von Houston. Es ist angenehm warm, gefühlte 30 Grad. Das Space Center bietet alles was das Raumfahrerherz begehrt. Die Mondladefähre Eagle, die Sie im Studio für das Filmen der Mondlandung verwendet haben, hängt an der Decke. Irgendwie gar nicht mal so groß wie man sich das vorstellt.

Mit der Tram geht es dann zum Rocket Park, wo die Saturn V ausgestellt ist. Wofür es da aber eine Tram gibt versteht niemand. Die 2 Minuten hätte man auch laufen können. Die Mondrakete macht dann aber ihrem Namen alle Ehre. Schon riesig dieses Teil. Die Rakete ist übrigens kein Fake sondern in dieser Konfiguration für das All freigegeben. Da man aber das Apollo Programm nach der Apollo 17 abgebrochen hat, ist diese Saturn V niemals mehr geflogen. Wenn also ein Asteroid uns nahe kommt, könnten wir die Rakete schnell mit einer Atombombe bestücken und den Asteroid abschießen. Also theoretisch zumindest.

Im Vorhof des Centers besuchen wir dann das Space Shuttle Independence, das auf der Boeing 747 montiert zum Besichtigen ist. Schon sehr beeindruckend, wenn man neben dem Shuttle steht. Das Shuttle Programm der NASA war ja sehr erfolgreich, nur hat es leider die Hoffnung nicht erfüllt, dass mit einem wiederverwendbaren System die Kosten sinken. Im Gegenteil. Durch die hohen Wartungsaufwände, vor allem am Hitzeschild, waren die Kosten sogar höher. Im Jahr 2013, 30 Jahre nach dem ersten Start, wurde das Programm dann eingestellt.

Zum Schluss fahren wir noch nach Houston Downtown. Komisch, in der Downtown der Amerikanischen Städte ist am Wochenende immer alles wie ausgestorben. Vermutlich deshalb, weil die Leute am Wochenende aufs Land fahren um zu entspannen. Auch die Gasthäuser sind entweder zu oder für höher preisiges Klientel gemacht. Schließlich finden wir aber doch nocht ein leckeres Steakhouse wo wir uns den Bauch voll schlagen. Am Abend wenn es dunkel wird fällt mir noch was auf. Der Unterschied zwischen den Hochhäusern in USA und in China ist, dass die Hochhäuser in USA am Abend dunkel sind, weil da ja niemand mehr arbeitet, während sie in China am Abend hell beleuchtet sind, weil da ja alle drin wohnen.

Das wars für heute. Morgen folgt dann der Bericht über Boca Chica und SpaceX.

CU und take care.

Matse

Please follow and like us:

Von Matse

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert