Do. Mai 23rd, 2024

Das Highlight zuerst. Es ist vollbracht. Die 3:30h Marke ist gefallen. Am Sonntag habe ich den Drei Länder Marathon in 3:28:58 gelaufen. Das lange Training hat sich ausgezahlt. Sonntag um 4h aufstehen und 35 km laufen, am Abend wenn alle shcon schlafen gehen die Schuhe anziehen und einen Intervall laufen, bei Wind und Regen raus auf die Piste. Zugegeben, der Sommer hat es e gut mit mir gemeint. Das Wetter war trocken und warm. Trotzdem bin ich froh und glücklich, dass ich das Ziel geschafft habe.

Der Reihe nach. Gemeinsam mit meiner Familie ging es zum Start nach Lindau. Zu den Klängen der Monroes wurde aufgewärmt und dann ging es los. Die Strecke war ja bekannt. Es ist nicht das erste Mal, dass ich hier laufe. Die ersten 10 km bis Bregenz gehen locker von der Hand bzw. vom Fuß. Ich musste regelmäßig meine Geschwindigkeit drosseln um nicht zu schnell zu sein. Am Hafen Bregenz warten Raini und Co und ich mach noch einen kurzen Schmä. Im Sog der Zuschauer geht’s dann nach Neu Amerika und weiter nach Hard. Immer noch alles OK soweit. Bei der Fussacher Brücke ist Kilometer 20 erreicht. Zeit für das erste Kohlenhydratgel.

Durch Höchst zieht es sich dann etwas, bis es endlich über den Grenzübergang bei St. Margrethen in die Schweiz geht. Wobei, endlich ist das falsche Wort. Ich finde die Strecke durch die Schweiz immer den zähsten Abschnitt. Vor allem die Steigung die Autobahnauffahrt rauf beim Reihnpark. I mag sie halt net, die Schwiezer. 😉

Auf dem Rheindamm geht es zurück Richtung Fussach / Hard. Wir nähern uns dem 30er, und es heißt durchbeisen. Die lange Strecke am Rhein entlang zurück Richtung Bregenz zieht sich, und keine Leute jubeln zu. Jetzt heißt es durchhalten. Jetzt belohnt sich der schnellere Pace in der ersten Hälfte. Mit fast 3 Minuten Reserve kann ich mir einen kurzen Einbruch leisten. Aber nicht zu langsam werden. Heute muss die 3,5h Marke fallen.

Endlich bin ich durch Hard durch. Der Weg bis zur Brücke über die Bregenzer Ach ist bekannt und zieht sich noch mal. Hier kommen die ersten Gedanken, aufzugeben. Schnell weg mit dem bösen Gedanken. Nach der Brücke, kurz vor KM 38 dann der Schock. Ein Krampf im Oberschenkel. F**k. Ich muss kurz dehnen, es wir besser, ich laufe weiter. Scheiß drauf, einfach nicht dran denken. Es geht wieder besser, Tempo noch mal steigern. Lass die Füsse die Arbeit machen. Die letzten zwei Kilometer. Noch einmal eine Cola bei der letzten Verpflegung und dann ab zum Stadion. Kurz vor dem Einlauf ins Stadion wartet schon meine Familie. Max rennt 200m mit, muss dann aber abbrechen.

Rein ins Stadion, die 200m auf der Laufbahn genießen, Hände hoch reißen und durch das Ziel. Es ist geschafft. Aber ich bin total k. O. Das war das Limit, mehr geht nicht. Neues Ziel gibt es derzeit nicht. Vielleicht irgendwann mal einen richtig großen Marathon wie Hamburg, Berlin oder London, verbunden mit einem Familienausflug. Mal sehen, jetzt ist erstmal ausruhen angesagt. Platz 11. In der Altersklasse M50, und 122. Gesamtrang. Darauf kann man sich ausruhen, würde ich sagen.

Das war die Zusammenfassung des Marathonwochenendes. Das nächste Mal gibt’s dann wieder News aus Politik, Gesellschaft und vielleicht auch mal wieder vom Weltraum. Was ist eigentlich mit SpaceX? Da sollte der nächste Versuch des Orbital Flight des Starship eigentlich bald mal folgen. Man wird es sehen.

Bis dann und an schönen

Matse

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Von Matse

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