Sonnwendfeuer 2019

Und wieder mal ist es so weit, heut gehen wir Sonnwenden. Der Wetterbericht ist zwar nicht so toll, trotzdem riskieren wir es. Mit wir meine ich aber den Raini (Sun) und mich. Die anderen wollen eher später nach kommen. Vermutlich rechnen sie mit Regen und da es im Gruppenchat ziemlich still ist wartet vermutlich jeder auf den anderen dass diese absagen 😉

Wir sind mit dem Bus nach Klösterle und von dort ging es dann die 793 Höhenmeter hoch zum 1800 m hoch gelegenen Spullersee. Die angeschriebenen 2,5h schafften Raini und ich trotz Pausen in 2 Stunden. Dabei hat es ab und zu leicht geregnet, aber eigentlich ging es noch ziemlich gut.

Spullersee, es hat teilweise noch richtig Schnee.

Jetzt laufen wir weiter Richtung Zug und suchen unsere Stelle für das Lager. Es soll sich bei einem Wasserfall mit einem kleinen See befinden. Die Suche ist aber gar nicht so einfach und wie sich heraus stellt war noch keiner von uns dort sondern hat nur davon gehört bzw. den Platz auf Google maps gesehen. Wir finden einen Wasserfall, aber das ist der falsch, wie sich später heraus stellt. Der Plan, auf dem kleinen Grasvorsprung zu übernachten wird wegen Platzmangel verworfen.

Schließlich finden wir einen Grillplatz. Dort treffen wir auf Roli und Männi, die sich noch tollpatschig versuchen zu verstecken. Kurze Zeit später kommt auch noch Wehi und Moruk mit seinem Hund Spike dazu.

Gemeinsam würgen wir durchs Gelände und finden schließlich den RICHTIGEN Wasserfall.

Vor dem Wasserfall ist ein kleiner See. Da die Sonne hervorkommt, verlockt es Raini, ein Bad zu nehmen. Aber der Sprung ins Wasser dauert nur eine Sekunde, weil das Wasser ist sooooo kalt, kurz vor dem Gefrierpunkt.

Also, Plane spannen. Es ist ja Regen angesagt, und da Wetterradarverbot herscht, kann ich nicht nachschauen ob was kommt. Dann gehts ans Holzsammeln. Mit der neuen Säge macht das Schneiden und Fällen richtig Spaß. Da würde man am liebsten den ganzen Wald fällen.

Das Holz wird schön geschichtet. Ohne Moruk sollte es die Nacht durch reichen. Und sie da, trotz nassem Holz wird Feuer gemacht. Gleich mal die erste Wurst grillen und ein Bierchen dazu.

Langsam wirds dunkel, ein Gag jagt den anderen, Geschichten werden erzählt und die Musikbox von Chiara spielt die verschiedensten Youtube Videos ab. Lustig wirds, als Männi uns mit „Blauem Feuer“ überrascht. Da wir nichts geraucht haben muss es wohl echt sein.

Nach dem 9 Bier gehen wir nach Mitternacht schlafen. Zuerst noch mal alle aufs Klo. Es gibt nichts lästigeres, als wenn man mitten in der Nacht aus dem warmen Schlafsack kriechen muss. Der Zwispalt zwischen „Durchhalten“ und „Klo gehen und schlafen können“ gewinnt meistens zweiteres.

Am Morgen ist dann sogar noch etwas Holz übrig. Der Himmel ist zwar wider erwarten bewölkt, aber es regnet nicht und wir erreichen trockenen Fußes nach ständigem Würgen durchs Gelände das sträflich geparkte Auto von Roli. Dieser bringt uns dann sicher nach Bludenz bzw. St. Anton und so geht ein weiteres Sonnwend mit einem (wie jedes Mal) sonnigen Sonntag zu Ende.

Apropos Tiere, wir haben Schnecken, sich paarende Salamander, Murmele, Eichhörnle (laut Raini war es aber ein Wiesel), Kühe und Regenwürmer gesehen, aber wieder kein Reh. Womit dieser Platz wohl auch nächstes Jahr unser Sonnwendplatz werden wird.

So das war der (von Bernd lang erwartete) Bericht über das Sonnwendfeuer. Weiter geht es die nächsten Tage mit einem Bericht über Politik ….

CU und an schöna Fritig

Matse

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