Mi. Sep 28th, 2022

Zuerst kam Corona. Wir alle saßen zu Hause. Weniger Autofahren, weniger Industrie, weniger Abgase. Die Umwelt freute sich. Danach kam der Ukraine Krieg, Energiekriese, weniger Verbrauch, Umstieg auf erneuerbare Energien. Heilt sich unsere Welt gerade selbst, wenn wir es schon nicht können?

Beim letzten Gottestdienst hat Doris einen interessanten Vergleich gebracht. Die Sonnenblume wendet sich immer der Sonne zu. Woher weiß sie das? Sogar bevor die Sonne aufgeht steht sie schon bereit und zeigt in die Richtung, wo wie aufgehen wird. Bis jetzt kann die Wissenschaft das nicht erklären. Steckt vielleicht doch Gott dahinter?

Jetzt aber zu etwas anderem. Lange habe ich hin und her überlegt, ob ich mir eine Wetterstation kaufen soll. So teuer sind die Dinger ja nicht. um 100 bis 130 Euro kriegt man da schon was ganz Ordentliches. Da ich ja heuer nicht in Urlaub gehen konnte, wegen der SAP Einführung, habe ich schlussendlich entschieden, mir das Teil zu gönnen. Anders als üblich habe ich diesesmal nicht ewig verglichen und recherchiert, sondern mich ziemlich schnell für die Sainlogic WS3500 bestellt. Sie misst neben den üblichen Daten Temperatur (innen und außen), Windstärke und -richtung, Luftdruck und Regenmenge auch die Lichtstärke der Sonne und den UV Index. Die Daten werden über Funk and die Empfangsstation übertragen. Diese kann man mit dem Internet verbinden und die Daten auf einem der kostenlosen Wetterdatenanbieter hochladen, und dann über eine App am Handy jederzeit abrufen. Ich hab das mal für Ecowitt gemacht. Jetzt weiß ich jederzeit wie warm es zu Hause ist 😉

Letztes Wochenende habe ich dann das Wetter genutzt und bin mit dem E-MTB eine Tour gefahren. Zuerst war der Plan, durch den Bregenzerwald und über Faschina zurück nach Bludenz und dann mit dem Zug nach Hause. Da ich aber so schlau war, und den Akku nicht aufgeladen habe, ging sind das nicht ganz aus. Deshalb wurde es eine Rundfahrt nach Dornbirn, Kehlegg, Bregenzer Hütte, Lustenauer Hütte, Schwarzenberg, Lorenapass nach Alberschwende, und über den Schneiderkopf zurück nach Kennelbach wieder heim. Dabei hab ich mich ein paar mal verfahren. Mit Komoot und Google Maps habe ich den Weg aber dann doch wieder gefunden. Zu Hause ist mir geschossen, dass mein Kiox Display ja eine Navigation hat. Leider hat es kein eigenes GPS, sondern das verbundene Handy dient als GPS. Es gibt zwei Möglichkeiten zum navigieren. Entweder gibt man ein Ziel auf dem Handy ein, überspielt dann die Route aufs Kiox und los geht’s, oder man plant im voraus eine Route, z.B. im Komoot, und überspielt die dann. Leider muss das Handy zum navigieren immer in gleicher Position sein. Es funktioniert nicht, wenn man es in den Rucksack steckt. Deshalb habe ich mir noch eine Fahrradhalterung besorgen müssen. Sobald die da ist kanns erneut losgehen.

Was ist sonst passiert. Also eigentlich nicht viel. Dieser Sommer stand im Zeichen der SAP Einführung in der Firma. Deshalb musste meine Familie auch alleine in Urlaub nach Italien, Urlaubssperre. Der GoLive ging soweit gut, aber es gibt noch genug zu tun. Auch ein Besuch in unserem Werk in Polen war mit dabei. Der nächste Urlaub ist für Ende Oktober, zu den Herbstferien geplant. Aber dazu mehr, wenn es soweit ist.

Und noch eine News, bevor ich ausschalte. Heute war ein Rekord Niederschlag. Also ob der Herrgott gewusst hat, dass ich eine Wetterstation habe, lässt er es heute regnen ohne Ende. Allein heute hat es 244 l pro m² geregnet. Normalerweise regnet es den ganzen August nicht mehr als 180 l. Nach der Trockenzeit hat sich jeder hier Regen gewünscht, aber dass es gleich so viel wird, musste dann auch nicht sein. Womit wir wieder beim Anfang wären. Das Klima ist bereits aus den Fugen geraten, und ich fürchte wir können es nicht mehr aufhalten. Für mich ist es nicht so tragisch, ich hab eine geniale Zeit auf Erden gehabt (und hoffentlich noch eine lange coole Zeit vor mir), aber für meine Kinder mache ich mir schon Gedanken. Wie wird wohl die Welt in 50 Jahren ausschauen? Können wir die Erwärmung noch bremsen? Ich fürchte, das klappt nur, wenn sich die Welt selbst rettet.

Und zum Schluss noch eine interessante Sache, die ich gerade gelesen habe. Warum sind Tiger eigentlich Orange? Sie sind ja meistens im Dschungel unterwegs, wo es grün ist. Die Antwort ist einfach. Ihre Beute hat meistens ein anderes Farbempfinden als wir Menschen. Sie können Orange und Grün nicht unterscheiden. So ist der Tiger super getarnt.

In diesem Sinne,

CU und bis dann

Matse

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Von Matse

Ein Gedanke zu „Warum ist ein Tiger Orange?“
  1. Hallo Matse,
    wir müssen nicht die Welt retten, wir müssen uns retten.
    Wenn wir nicht mehr sind, wird sich die Welt selber retten, hoffentlich kommt es nicht so weit!
    lg, ein Fan 😉

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