Die Enten sind weg!

Eine traurige und freudige Nachricht zu gleich. Die Enten sind weg. Nach zwei Jahren Laufenten im Garten haben wir uns jetzt doch entschieden, für die Enten einen guten Platz zu finden. Das hat hauptsächlich drei Gründe,

  • erstens, wir haben jetzt ja keine Schnecken mehr, also brauchen wir auch keine Enten mehr.
  • Zweitens machen sie so einen Dreck. Nicht wegen dem Scheißen, sondern das Graben. Unser Boden ist sowieso schon ziemlich lehmig, und wenn es regnet graben die Enten nach Tierchen, so dass der Rasen in eine Matschlandschaft verwandelt wird.
  • Und der dritte Grund ist, dass man eigentlich nicht all zu viel von den Enten hat. Außer dass man sich um sie kümmern muss (Futter und frisches Wasser), aber streicheln lassen sie sich nicht und nur den Enten zuschauen macht auf Dauer auch nicht froh.

Aber ich kann euch beruhigen, wir haben sie nicht gegessen. Wir haben im Bregenzerwald einen guten Platz gefunden, wo sie eine Gruppen von bereits 4 Enten verstärken dürfen. Sie scheinen sich dort sichtlich wohl zu fühlen.

Sprichwörter

Ein altes sambisches Sprichwort sagt: “Wenn du allein rennst, rennst du schnell. Aber wenn du zusammen rennst, rennst du weit.” Das Leben ist kein 100-Meter Sprint, es ist ein Marathon!

Vaclav Havel hat mal gesagt: „Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass es gut ausgeht, sondern dass es gut ist, egal wie es ausgeht.“

Neues aus der Gemeinde

In Apostelgeschichte 1,8 sagte Jesus,: “Aber ihr werdet den Heiligen Geist empfangen, und durch seine Kraft meine Zeugen sein, in Jerusalem und ganz Judäa, in Samarien und überall auf der Erde.” Wenn ich das Wort “Zeuge,” höre, denke ich an einen Gerichtssaal. Es ist ein perfektes Bild davon, was Gott von uns will, um einen Unterschied in dieser Welt zu machen. Er will nicht, dass wir der Anwalt sind, der verteidigt. Er will auch nicht, dass wir Richter sind und über andere urteilen. Er möchte, dass wir seine Zeugen sind.

In einer anderen Predigt über die Apostelgeschichte hat uns Daniel gezeigt, dass die Bibel über 600 Namen für Gott kennt. Das hat einen Grund, denn je nachdem mit welchem Anliegen wir zu Gott kommen, sprechen wir mit einer speziellen Facette von ihm. Wir können zum ihm als Vater sprechen, oder auch als Herr über die Heerscharen, oder ihn als Herr ist Friede (Jahwe Shalom) ansprechen. Schon cool irgendwie, dass wir mit allem zu ihm kommen können.

Übrigens, falls ihr jetzt interessiert seit, was es denn genau mit diesen Namen auf sich hat, kommt einfach mal am Sonntag, 10h, ins G3 in Dornbirn. Bis Sommer geht noch die Predigtreihe über die Apostelgeschichte. Echt cool was man da alles hört.

Fasching 2020

Heuer war der Faschingsumzug wieder mal in Wolfurt. Die wechseln ja mit Lauterach ab. Wir waren mit den Kindern dort und haben wieder einen ganze Rucksack voll Süßigkeiten gesammelt. Der Zahnarzt lässt grüßen. Ich war als Zwerg verkleidet. Das war’s dann aber heuer auch schon mit Fasching. Evtl. noch Dienstag nach Schwarzach, mal schauen.

Was mich aber schon wieder aufregt ist das Konfetti Verbot. Das ist doch wirklich langsam lachhaft. Was ist das nächste das sie verbieten? Dass man sich im Fasching verkleidet?

Heee, juhuuuu 2:1, Zucker auf Crosby, what a „flying goal“. Es läuft gerade Pittsburgh vs. Washington. Sorry, wollte euch gerade daran teilhaben lassen.

Übrigens, habt ihr das von David Ayres gehört? Gestern im Spiel der Hurricanes gegen die Maple Leafs verletzten sich beiden Goalies von Carolina. So kam der „Emercency Goalie“ David Ayres zum Einsatz. beim Stand von 4:1 kassierte er gleich mal zwei Tore, aber dann gewannen die Hurricanes doch noch 6:3. Ayres hatte eine Nierentransplantation vor 15 Jahren und hat seine Kariere schon an den Nagel gehängt. Er arbeitete in der Instandhaltung bei den Toronto Maple Leafs, bevor er als Notfall Goalie bei den Hurricanes angagiert wurde. Vermutlich war er der letzte, der jemals gedacht hätte, dass er zu einem NHL Einsatz kommen würde. Coole Story.

Neues Fahrrad

Dann hab ich mir am Wochenende ein neues Fahrrad geleistet. Ich fahr doch fast Täglich im Sommer ins Büro und auch am Wochenende an den See. Und bisher hatte ich immer nur gebrauchte Räder. Ich hab gedacht ich geh mal kurz in den Laden und hol mir ein Rad, aber da hat mich eine Überraschung erwartet. Die hatten gerade mal ein paar wenige normale Fahrräder. Der Typ wollte mir dann weismachen, dass man heute nur noch E-Bikes verkauft. Das war aber sicher nur ein Schmä, weil die wollen doch nur Geschäft machen. Immerhin fangen die normalen Räder bei 600€ an, während man ein E-Bike nicht unter 2.000 kriegt. Jedenfalls so wie der Typ mich beraten hat, sind wir wieder gegangen und haben im anderen Geschäft dann ein passendes gefunden. Aber schon krass, dass Leute nur noch E-Bikes kaufen. Im Flachen kann man doch auch mit normalen Fahrrädern fahren. Und wenn ich am Morgen ins Büro fahre bin ich nach 10km jedenfalls genauso wenig verschwitzt wie mit dem E-Bike.

Namenstag

Morgen ist angeblich mein Namenstag, hab ich grad von Mutti erfahren. Da gibt es eine Bauernregel: „Der Matthias, ja der bricht das Eis, und hat er keins, so macht er eins.“.

Heuer scheint das sogar zu stimmen, weil bis jetzt war es ja so gut wie kein Winter. Und ab Dienstag soll es dann wieder kälter und regnerisch werden, auch ein bisschen schneien. Hoffe das ist das letzte Aufbäumen, ich mag endlich Frühling.

Fastenzeit

Dann heißt Faschingsende auch immer Beginn der Fastenzeit. Heuer mach ich wieder mit und verzichte auf Süßigkeiten, also keine Kuchen am Sonntag oder keine Schokolade. Wird hart, aber wird gehen.

Marathon Training

Ein Drittel ist geschafft. Woche 4 ist rum. Bis jetzt läufts super, keine Verletzungen. Alles nach Plan. Am Freitag war ein 10km Wettkampf angesagt. Gleich 4 Auszeichnungen habe ich ein geheimst (siehe Bild).

Und was noch geschah…

Beteigeuze, der rötliche Stern in der Schulter des Orion, er wird dunkler. Seit Oktober 2019 ist er nur noch ein viertel so Hell. Die Ursache ist noch nicht klar, einige vermuten eine zufällige Überlagerung der Minima des sowieso auch zuvor veränderlichen Sterns. Andere aber befürchten den bevorstehenden Kollaps zu einer Supernovae. Das bezweifeln zwar die renommierten Wissenschaftler, aber irgendwas eigenartiges geht bei dem 640 Lichtjahre entfernten Stern vor. Wir werden sehen, jedenfalls, wenn er zu einer Supernovae wird, gibts einen ordentlichen Balawatsch und es wird ziemlich hell am Himmel.

Und dann habe ich noch gelernt, dass ein Schlitten was anderes ist als ein Rodel. Ein Schlitten ist starr (also das, zu dem wir früher als Kinder Rodel gesagt haben), man steuert ihn also, indem man einen Fuß in den Schnee steckt. Und ein Rodel ist beweglich, man kann ihn also mit drücken auf die Hörner und mit einem Bendel steuern. Gehört hab ich das in einem Bericht auf dem Schweizer Sender, die müssen es ja wissen.

So das wars für heute. Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und bis bald,

Matse

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