Urlaub, Tag 17, La Grotte de Trabuc

Da es heute zwar warm und sonnig ist, aber ziemlich windig, kaufen wir uns online Karten für die Tropfsteinhöhle von Trabuc. Sie ist 1,5h von uns entfernt und liegt unweit von Alés.

Die Höhle ist den Besuch auf jedenfalls wert. So was hat man noch nicht gesehen. Stalaktiten und Stalakmiten so weit das Auge reicht. Eine riesige Höhle mit verschiedenen Formen von Tropfsteinen. Ein niedriger Schacht, den man Backofen nennt. In dem befinden sich die kleinen Stalakmiten, die aussehen, als ob mongolische Krieger die chinesische Mauer angreifen. Dann gibt’s noch einen Wasserfall und unterirdische Seen, die sind viele Meter tief, aber so klar, daß man meinen könnte, es wäre gar kein Wasser darin.

Wasserfall
Mongolische Soldaten
Tropfsteinhöhle
Klarer See

Nach dem ca. einstündigen Rundgang machen wir uns auf die Rückreise, und wollen in Arles vorbei schauen. Das ist nur ca. 20 Minuten von unserem „Mas“ entfernt. Unterwegs gehen wir in einen Decathlon bei Alés einkaufen. Karina hat mir den Tipp gegeben. Da gibt es günstige Sportsachen. Ich kaufe mir eine Wanderhose und zwei Jogginghose. Leider findet Karina nichts.

Endlich sind wir in Arles angekommen. Die Stadt gefällt mir. Wieder wie gewohnt enge Gassen, aber auch alles nett hergerichtet. Nicht so alt und zerfallen wie in Carcassonne. Was ich nicht gewusst habe, in Arles gibt es eine Arena für Stierkämpfe und ein Amphitheater. Auch shoppen kann man dort gut. Da wir aber hungrig sind, gehen wir auf einem der vielen Plätze Abendessen, „La Taverne Du Forum“. Da singt eine live „With or without you“, aber schlecht. Manchmal ist es einfach besser, wenn man das Original einschaltet. Ich bestelle mir Penne all‘ arrabbiata. Die sind sehr scharf, schmecken aber ausser nach scharf nach gar nichts. Ich hätte es wissen müssen, Penne darf man nur in Italien essen.

Hotel de ville von Arles
Arena
Amphitheater
Restaurants
Straßen von Arles

Müde fahren wir nach Hause, und lassen den Tag auf der Mas d’Auzières ausklingen. Morgen wollen wir baden gehen. Da soll der Wind auch nicht so stark sein. Mal schaue wo es uns hin verschlägt.

Ich werde berichten.

Bonne nuit

Matse

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