Marathon, done

Heute war es so weit. Das lange Training hat sich bezahlt gemacht. Wie ihr ja wisst, wurde der Marathon zwar offiziell abgesagt. Aber Ich bin ihn trotzdem gelaufen. Und dieses mal hatte ich sogar meine eigenen Betreuer mit. Stefan und Alex sind mit dem Fahrrad mit gefahren. Danke euch, ohne euch hätte ich es nicht geschafft und hätte bei km 35 abgebrochen.

Gestartet bin ich um 9h beim Spar Lauterach. Der Start in Lindau war ja leider nicht möglich. Sch…. Corona. Deshalb ging es die Arlbergstrasse runter nach Bregenz und die Pipeline zum Kaiserstrand. Da kamen dann ein paar Läufer entgegen. Die hatten wohl die gleiche Idee.

Jedenfalls ging es dann zurück, dem See entlang bis nach Hard. Dann weiter über die Fusacher Brücke und durch Fussach und Höchst bis zum Grenzübergang St. Margrethen. Zum Glück werden wir nicht kontrolliert. Stefan hätte keinen Ausweis dabei. Aber fast wären sie uns nachgefahren, als Alex hinüber ruft „Wir kommen wieder.“ Die Dame dort hat mal böse geschaut, ich glaub die versteht keinen Spaß.

Es sind jetzt 25km, noch alles im grünen Bereich. Aber der Lauf durch St. Margrethen ist schon ziemlich langweilig. Keine Leute. Die Schweiz ist hier wie ausgestorben. Beim Rheinpark geht es dann wieder zurück, dem Damm entlang Richtung Hard. Das ist das harte Stück, ewig gerade aus. Aber mein Vorteil ist, dass ich das Stück kenne. Da laufe ich auch immer vom Büro nach Hause.

Jetzt ist es Zeit für eine Banane. Und trinken nicht vergessen. Weiter durch Hard, bis zur Ach. Und hier trennt sich der Weg vom originalen Marathon Lauf. Ich laufe die gewohnte Strecke heim. Dann muss ich nicht überlegen wie ich heim komme. Aber jetzt wirds hart. Mindestens hundert mal überlege ich, auf zu hören. Die Beine tun weh, die Geschwindigkeit wird langsamer. Aber der Kopf will heim. Und endlich, die letzte Brücke ist da. Der letzte Kilometer. Abwärts. Nach Hause.

Nach 3:44:36 und 42,195 km endlich daheim.

Diesemal wars einfach hart. Ich bin doch nicht mehr 30. Ich glaub ich lass es jetzt für eine Weile gut sein mit dem Marathon. Ich hab schon das ganze Training mit der Leiste Probleme gehabt. Und ich will mir einfach nicht noch mehr weh tun. Wobei, ein heimlicher Wunsch wäre schon noch da. Mit 50 einmal noch einen Marathon zu laufen. Aber bis dahin ist ja noch Zeit, und wenn das mit Corona so weiter geht, wird das die nächsten 3 Jahre nix mehr.

Zusammenfassung

Sonntag Nachmittag

Am Nachmittag hat es dann erstmal 2 Stunden gedauert, bis ich wieder halbwegs den Kreislauf im Griff habe. Aber man soll ja ein bisschen auslaufen, darum fahren wir mir den Fahrrädern zum Spielplatz, und danach holen wir noch ein Flaschen Süssmost von Karinas Eltern. Lecker ist der.

Und am Abend dann ein gemütlicher NFL Ausklang. Der Körper ist müde, aber der Geist kann noch nicht schlafen. Und ich muss ja noch warten bis der Zopf aus dem Rohr kommt. Schau ma mal wie lang es heute noch geht.

Bis bald und take care. Und allen, die Daumen gehalten habe, danke danke danke.

Matse

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