Gedanken zum Tag

Eine Erkenntnis aus GTD ist, man kann vielleicht nicht alles erledigen. Eine zweite Sache ist, dass jede Arbeit seine Zeit hat. Es gilt nicht nur „Do the Things right“, sondern auch „Do the right things“. Manche Dinge brauchen mehr Zeit. Die fängt man gar nicht an, wenn man nur eine Stunde Zeit hat. Dinge, die man in 10 bis 20 Minuten erledigt sind klassische Lückenfüller. Die mache ich wenn ich mal eine Stunde Luft habe. Sachen wie z. B. eine Einladung für eine Besprechung hingegen dauern wenige Minuten, die macht man gleich.

Und man muss sich auch mal eingestehen, dass man nicht alles machen kann. Das sollte man aber auch so kommunizieren. Sonst werden Leute Sauer, und das will man ja nicht.

Ich komm grad vom Joggen. 12km. Guter Lauf. Ich bin um 1930 los. Es war ein super Wetter, 20 Grad warm, sonnig. Ich liebe den Sommer. Wenn man alles am Tag erledigen kann, und dann noch einen gemütlichen Abschluss vom Tag. Bei so was denke ich dann immer an die vielen Kollegen, die ich kenne, die während Corona einfach nichts mehr gemacht haben. Jeden, den ich frage, sagt mir, er läuft zur Zeit gar nicht mehr. Komisch. Dabei sollten doch gerade jetzt alle mehr Zeit haben, und außerdem wäre es auch gerade jetzt Zeit, sich fit zu halten. Verstehe ich nicht.

Im „Alles außer Corona Podcast“ hat der Eckel gerade eine gute Frage gestellt. „Wenn ich mit dem Auto einen Unfall habe, und einen Fahrradfahrer  ohne Helm afahre, und der stirbt, und ich bin schuld, kriege ich dann die gleiche Strafe, als wenn ich genau den gleichen Unfall habe, nur der Radfahrer hat einen Helm an und überlebt?“. Eigentlich ist das Vergehen doch das gleiche. Und dass der Radfahrer keinen Helm an hat ist ja nicht meine Schuld. Abgesehen davon, dass es tragisch ist, würde mich so ein Vergleich mal interessieren, was dabei raus kommt.

Was mir auch gerade auffällt, mit dem Bibel lesen bin ich etwas nachlässig geworden. Durch Corona ist unsere Kleingruppe etwas eingeschlafen. Und persönlich hab ich irgendwie auch kaum Zeit dazu. Was ich aber täglich mach, ist der Leseplan in der Bibel App. Immer am Morgen zum Frühstück. Immer ein anderes Thema in 7 bis 10 Lektionen. Zur Zeit geht es um „Krisen, wie sie zu Chancen werden.“ Da gibt es unzählige Stellen in der Bibel, die davon handeln, dass Menschen verzweifelt sind und keinen Ausweg mehr sehen, bis sie in Jesus erkennen, dass er sie bereits gerettet hat. Alles was sie tun müssen, ist an ihn zu glauben. Das Thema ist gerade in der jetzigen Zeit sehr präsent. Ich habe zwar leicht reden, weil ich scheinbar Glück habe und ich und meine Familie scheinbar verschont geblieben sind von dem ganzen Chaos. Aber ich habe keine Angst davor, dass es auch anders kommen kann. Ziemlich beruhigender Gedanke.

Morgen ist schon wieder Feiertag. So kommt man in der Arbeit ja nie weiter. Aber ich freu mich natürlich auch drauf. Evtl. wenn es Karina mit dem Kreutband Einriss besser geht, gehen wir eine kleine runde wandern. Mal schauen.

Erstmal wandere ich aber ins Bett. Genug für heute.

Cu und eine gute Nacht

Matse

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