Eindrücke aus Barcelona

Wieder zu Hause angelangt, stellen wieder einmal fest, dass so ein Urlaub über eine Woche einfach zu schnell vorbei geht. Eigentlich sollte man nicht weniger als 2 Wochen Urlaub machen. Die letzten beiden Urlaubstage habe ich euch noch verschwiegen, allerdings ist da nicht mehr all zu viel passiert. Einen Tag davon haben wir gemütlich bei unserer Gastfamilie im bzw. am Pool verbracht. Den anderen Tag sind wir nach Sitges ans Meer gefaren. Sitges ist bekannt als „Mekka“ für Homosexuelle, was man auch sofort an den diversen Läden in Regenbogenfarben, und an den Personen sieht, die durch die Stadt schlendern. Alles in allem aber ein ganz nettes Städtchen mit tollem Strand. Die Kinder hatten jedenfalls Spaß, und wir somit auch. Übrigens dachte ich mir die ganze Zeit, dass mir der Ort irgendwie bekannt vor kommt. Natürlich war es deshalb, weil wir vor etlichen Jahren bereits hier waren. Damals haben wir Miguel und Irene besucht, und auch hier her einen Abstecher gemacht.

Jetzt noch ein paar Schmankerl, die wir im Urlaub erlebt haben. Wahllos aneinander gereit. Beginnen möchte ich mit Maximilian. Er hat im Urlaub schwimmen gelernt. Also so richtig, ohne Schwimmgurt und so. Ganz ohne alles. Er sagt zwar, er kann noch besser tauchen, wichtig ist aber, dass er immer wieder rauf kommt. Dann kann er tauchen so viel er will. Und auch den Tag habe ich mir gemerkt, es war an meinem Geburtstag. Was für eine Überraschung.

Ein weiteres Novum ist, dass ich mir diesesmal weder Sonnenbrille noch Badehose gekauft habe. Normalerweise komme ich nicht ohne neue diese beiden wichtigen Utensilien aus dem Ulaub zurück. Doch bei dem heurigen Sommer kann man getrost auf beides verzichten.

Außerdem ist heuer wieder ähnliches passiert, wie auch schon letztes Jahr. Dank Covid (so vermute ich zumindest) waren wir gefühlt die einzigen Urlauber. In ganz Barcelona habe ich vielleicht 3 bis 4 Autos ohne spanische Nummer gesehen. Österreicher ist uns sowieso im ganzen Urlaub kein einziger unter gekommen. Auch Deutsche vielleicht einer oder zwei. Auch auf der Hin- und Rückfahrt , nur Einheimische. Staus gab es tortzdem in Frankreich, weil die Franzosen die Angewohnheit haben, zu Hause Urlaub zu machen. Die im Norden fahren in den Süden ans Meer, und umgekehrt. Dadurch wirkt es zwar so, als seine keine Touristen unterwegs, weil alles Franzosen sind, trotzdem verstopfen sie ihre Straßen. Ansonsten waren es vor allem Belgier und ein paar Holländer.

Aber egal, die Staus hielten sich in Grenzen. Apropos Grenzen, an keinem einzigen Grenzübergang, nicht mal bei den Schweizern, wollte jemand unsere Papiere sehen. Sogar die Anti-Gen Tests, die wir extra für die An- und Abreise organisieren mussten, waren umsonst. Dia hat einfach niemand interessiert.

Womit ich nicht gerechnet hätte, es wimmelt von Mücken. Zumindest in unserem zu Hause. Und die Scheißviecher waren noch dazu so klein dass man sie kaum sieht, geschweige denn hört. 5 Minuten nachdem wir zu Hause waren habe ich schon mind. 5 Stiche.

Was mir auch aufgefallen ist, in ganz Barcelona scheint es kein Kugeleis zu geben. Jedenfalls haben wir keines gefunden. Die haben nur die Eskimo Sachen.

Was das Thema Corona betrifft, da fällt auf, dass sich die Katalanen ziemlich gut und blind an die Vorgaben halten, nur denken tun sie halt nicht. Was macht es für Sinn, wenn man zwar in den Straßen mit Maske rum läuft, aber dafür Bussi Bussi macht, wenn man sich im Büro trifft. Tests interessiert die scheinbar auch nicht so, jedenfalls wurden wir nie danach gefragt. Gut, anders als bei uns kosten die auch Geld.

Waldbrände sind in diesem Sommer das bestimmende Thema. Auch rund um Barcelona gibt es einige solche. Aber zum Glück noch alles unter Kontrolle und halb so schlimm. Das Wetter in Barcelona ist warm bis heiß, 30 Grad, die sich aber wegen der hohen Luftfeuchtigkeit eher wie 35 anfühlen. Scheinbar hat es schon 3 Monate keinen Tropfen mehr geregnet.

So wieder zu Hause angekommen genießen wir noch die letzten Urlaubstage. Leider ist das Wetter ja ziemlich beschissen. Deshalb gehen wir ins Aquaria nach Oberstaufen. Cool, so von 18 bis 22h ins Erlebnisbad zu gehen. Könnte man öfters mal machen. Dass wir uns aber schon wieder umsonst getestet haben, brauch ich wohl nicht mehr zu erwähnen. Im Bad können Sie mit dem Test nichts anfangen. Dafür braucht eine FFP2 Maske bis zur Umkleide. Im Bad selbst aber nicht mehr. Aber es muss eine FFP2 sein. Eine normale reicht nicht und es gibt gleich einen Anschiss.

So genug for now. Über SpaceX, das Stacking von BN4 und SN20, und sonst interessante News gibt es dann das nächste Mal.

Cu und Take care.

Matse

Please follow and like us:

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*