Sa. Dez 10th, 2022

Endlich war es so weit. Wir fahren zur Hochzeit von Jennifer und Florent. Sie feiern im Schloss von ihrem Vater in Saint-Germain-du-Plain. Wir wohnen außerhalb, in der Stadt Chalon-sur-Salône. Eine nette Stadt, ganz OK. Aber das Highlight ist natürlich die Hochzeit und das Schloss. Es hat einen riesigen Park, super schön hergerichtet. Mit Voliere für Papagei und Wellensittiche. eigenes Pool-Haus. Sogar drei voll funktionsfähige Oldtimer stehen rum. Leider kann ich mein Französisch nicht so richtig üben. Der Vater von Jennifer ist ja Australier und die Kinder reden auch alle englisch. Und dann ist da noch Anna und Steve (Australien), Joe mit family (Toronto CAN), und Elody, die Schwester von Jennifer, sie wohnt in Dublin und ist mit einem Ägypter zusammen. Und einige Italiener schwirren auch noch rum. Florent hat ja italienische Wurzeln. Nach allen anfänglichen Bedenken kann ich sagen, es war wirklich sehr cool. Ich weiß, ich kann Karina vertrauen. Wenn sie zu Freunden eingeladen wird, ist das immer super.

Apropos Französisch. Die. Franzosen reden ja ziemlich komisch. Z. B. „Für wen hältst du dich?“ heißt: „Pour qui te prends-tu“ Wenn man die Sätze wörtlich übersetzt klingt das so: „Für wen dich hälst du?“ Ich glaube Georg Lukas hat die Sprache von Joda den Franzosen abgekupfert. Vielleicht hat er auch was gegen die Franzosen? Jedenfalls sind ja die Handelsföderation auch Franzosen. Ich frage mich gerade, wie die eigentlich auf Französisch übersetzt werden. Sicher mit deutschem Akzent.

Morgen muss ich wieder Homeoffice machen. HO ist ja so eine Sache. In meiner Firma ist das möglich. In anderen Firmen (z. B. G.. Im Oberland) nicht. Ich glaube, das Problem ist, dass immer der einzelne Mitarbeiter in den Fokus gestellt wird. Es schwingt immer mit, dass jemand im HO weniger arbeitet und nicht so produktiv ist. Ich glaube das Problem liegt aber eher in den Führungskräften. Wenn jeder ihrer Mitarbeiter genug zu tun hat,und man die Ergebnisse „überwacht“, ist das alles kein Thema mehr. Ich würde übrigens das Wort „überwachen“ eher mit „Transparenz“ ersetzen. Überwachen klingt so negativ.

Kennt ihr den „my monk Podcast“. Da habe ich was interessantes gehört. Es ging um das Thema Depression. Depressionen sind in westliche Ländern weiter verbreitet als im asiatischen Raum. Warum ist das so? Dass Asiaten anders denken als wir im Westen ist bekannt. Aber woran liegt das? Wir im Westen haben eine individuelle Sicht, Asiaten eine kollektive Sicht. Was heißt das. Man hat Tests gemacht und folgendes festgestellt. Stellt euch vor, ein Mann hält eine Rede vor einer Menge Menschen. Wir im Westen sehen erst den Mann, dann die Menge. Asiaten sehen aber zuerst die Menge. Oder, ein lächelndes Mädchen zwischen traurigen Mädchen. Wir im Westen habend bei dieser Szene das Gefühl, das Mädchen ist glücklich. Asiaten sehen ein trauriges Mädchen. Das liegt daran, dass wir kein Problem damit haben, Menschen isoliert zu sehen. Das ist aber schlecht für den Umgang mit Depression

Und noch eine interessante Beobachtung. Am Freitag war ich mit Karina im 21 frühstücken. Mir ist aufgefallen, dass da. 99% Frauen waren. Auch beim anschließenden Shopping Tourchen in der Stadt waren fast nur Frauen unterwegs. Meine Theorie ist, dass die Männer halt alle am arbeiten sind. Karinas Theorie ist, dass halt fast nur Frauen in der Pflege oder als Krankenschwester arbeiten, und sie deshalb am Vormittag Zeit haben. Ich glaube beide Theorien haben was. Ich lass das mal so stehen. 😉

So, das war ein kurzes Update von dieser Woche. Ich muss mich jetzt aber auf Packers vs Buccaners konzentrieren. Rodgers vernichtet gerade Brady. Ohne Gronk ist er halt nur ein normaler QB. Möge der bessere gewinnen (als Aaron).

Cu und bis bald

Matse

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Von Matse

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