Willkommen Österreich und ein Hundegipfel ohne Ergebnis

MARS

Für die, die es noch nicht wissen, am Dienstag läuft immer um 21:05h auf N24 „MARS“. Das ist eine Serie von Elon Musk, bzw. wurde hier verfilmt, wie SpaceX sich die Besiedlung des Mars vorstellt. Also ziemlich realistisch gemacht. Es ist so gefilmt, dass Filmsequenzen unterbrochen werden von Live Berichten aus 2016. So als wäre das Geschehen 2033 tatsächlich gefilmt worden, und man würde dann Interviews aus 2016 mit den gleichen Personen einblenden.

Also ich find es spannend und faszinierend und schaue nächste Woche sicher wieder rein. Nur eine Frage drängt sich mir da auf. Warum wollen wir eigentlich da hin? Und warum soll der Mars die letzte Hoffnung der Menschheit sein, falls wir uns und unseren Planeten mal selbst zerstören? Denn, auf dem Mars gibts kein Überleben ohne fremde Hilfe. Also ohne Raumanzug geht sowieso gar nichts. Und außerdem wächst dort oben auch nichts. Da gibt es nur Steine, Sand und sonst nichts. Die Höchsttemperatur am Äquator zum Sommer, wenn die Sonne ganz oben steht, geht nicht über 0°C hinaus. Und die Durchschnittstemparaturen liegen bei -60°C. Selbst wenn wir die Erde zerstören und das Klima durcheinander bringen, wird es auf der Erde immer noch besser zum wohnen sein als auf diesem Steinklumpen. Das sollte uns eigentlich zeigen, wie wichtig und toll unser Planet ist. Es gibt keinen anderen Platz im Universum, auf dem wir leben können. Und wenn wir den zerstören sind auch wir weg vom Fenster.

Willkommen Österreich

Gestern war wieder mal Willkommen Österreich im TV. Zu Gast: der Ex Bürgermeister von Wien, Michi Häupl. Cooles Haus finde ich. Die Sprüche waren auch wieder gut. Z.B. sitzt Christoph mit einem Transparent vor dem TV um gegen die Absetzung der Brieflosshow zu demonstrieren. Das interessiert aber genauso wenig wie die Donnerstagsdemo…. (Anmerkung meinerseits: Kritik an der Regierung, weil diese die Donnerstagdemo genauso wenig zur Kenntnis nimmt, wie das TV Gerät das Transparent von Christoph).

Der Rest ist schwer wieder zu geben, dazu müsste man die Bilder sehen oder den ganzen Zusammenhang. Ich sag nur so viel: „Drei mal Schaum“, „Ich bin Tortenbäckerin und mache immer das gleiche, also verschiedenes, ich arbeite auf einem Heurigen“, „Michi gemma Fahrradfahren“, „einen guten Roten erkennt man am Alter“. usw. Schauts euch selber an, auf der ORF TVThek.

Übrigens ist Willkommen Österreich neben den Nachrichten und manchen Reportagen auf N24 oder N-TV das einzige, was ich im Fernsehen schaue, kommt e nur Schrott sonst.

Hundegipfel

Dann habe ich noch in den Nachrichten gehört, dass es in Wien einen Hundegipfel gab. Dabei ging es darum, einen Weg zu finden, wie man die unterschiedlichen Regelungen über die Haltung von „Listenhunden“, also potentiell gefährlichen Hunden, über die Bundesländer vereinheitlichen könnte. Auslöser dafür war ja der Fall in Wien, als ein Rottweiler ein Kleinkind tot gebissen hat. Der Gipfel ging aber ohne Ergebnis zu Ende.

Was ich dabei nicht verstehe ist, warum man bei so einem Thema einen Gipfel mit allen Beteiligten macht, und versucht, eine Lösung zu finden die allen gerecht wird. Und bei Dingen wie dem 12 Stunden Arbeitstag oder der Zusammenlegung der Krankenkassen oder auch dem Rauchverbot in öffentlichen Räumen wird das mal so schnell schnell entschieden, ohne überhaupt mit den Beteiligten lang zu diskutieren.

Hunde sind dieser Regierung wohl wichtiger als die Bürger Österreichs. Jeder soll sich jetzt selbst seinen Reim darauf machen.

Haftung bei Eishockey Spielen

Dann war da noch ein Fall am Hockeyplatz in Hohenems vor drei Jahren. Damals wurde ein Zuschauer, der an der Bande zwischen den beiden Spielerbänken stand von einem Puck getroffen und schwer verletzt. Dieser verklagt nun die Gemeinde auf 104.000 Euro Schadenersatz und Erstattung eventuell noch auftretender Kosten. Hier nachzulesen -> VOL.at

Die Klage ist verständlich, wer kann schon mit fliegenden Pucks bei einem Eislaufplatz rechnen. Als ich das gehört habe, habe ich mich an den Fall in den USA erinnert, als eine Frau in eine heiße Apfeltasche gebissen hat, und sich den Mund verbrannt hat. Die hat daraufhin die Fast Food Kette verklagt und ich glaube sogar recht bekommen. Auch hier hätte die Frau doch nie im Leben damit rechnen können, dass das Ding heiß sein könnte.

Familienbeihilfeindexierung

Und heute hat der Nationalrat die Indexierung der Familienbeihilfe für Arbeitnehmer beschlossen, deren Kinder im Ausland leben.

Kritik kommt aus Brüssel. Zitat aus dem Standard: „Eine Indexierung ist nach dem EU-Recht nicht erlaubt, das hat auch der EuGH bestätigt. Es ist eine Frage der Fairness: wenn Arbeitnehmer ihre Beiträge in das nationale Wohlfahrtssystem einzahlen, können sie auch dieselben Beihilfen erwarten“. Krass ist schon, dass die Regierung ein Gesetz beschließen will, das so im Gegensatz zu den europäischen Grundsätzen steht, dass es raucht. Und das in der Zeit, in der man den EU Vorsitz hat. Peinlich Peinlich Peinlich.

Krankenkassenzusammenlegung

Kurz muss ich noch erwähnen, dass heute auch beschlossen wurde, dass die Krankenkassen zusammen gelegt wird. Es gibt dann keine VGKK mehr sondern nur noch eine einzige ÖGK. Das soll Kosten sparen, Tatsache ist, dass dabei auch die Verwaltung von 100% Arbeitnehmer auf 50:50 zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber wechselt. Und außerdem hat man die anderen Krankenkassen wie die PA, SVS usw. nicht angerührt, obwohl bei denen die Verwaltungskosten pro Versicherter höher ist als bei den Gebietskrankenkassen.

Spruch des Tages

Und zum Schluss noch ein Spruch des Tages, von Albert Einstein: „Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muss sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.“

Wie war, in diesem Sinne, einen schönen Abend und bis denn,

Matse

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