Von Ostern, der EU und Enten Nachwuchs

Länger war es ruhig hier. Habe mal ein paar Tage ohne Internet genossen. Jetzt bin ich wieder da.

Ostern

Was gab es alles Neues. Ostern war. Dieses Jahr endlich mal mit weniger Geschenken und die Schoko Osterhasen haben sich in Grenzen gehalten. Gut für mich, weil meistens bleiben die dann mit abgebissenen Ohren liegen und ich darf die fertig essen. Und die Fastenzeit verpufft. Aber heuer halte ich noch die 79 bis 80 kg ganz gut.

Viel mehr möchte ich über Ostern jetzt gar nicht erzählen, wenden wir uns mal anderen Themen zu.

EU

Die Europa-Wahl steht an. Und die Tendenzen gehen immer mehr zu Kleinstaatlichkeit, engstirniges, rechtes Denken, wir wollen keine „Anderen“, Heimat bewahren, etc.

Ich kann das ja nicht verstehen. Ich sehe die Welt einfach globaler. Sieht man mal von oben, der ISS z. B. herunter auf die Erde, wird sofort klar, wir alle sind die gleichen Menschen, und wir haben nur diese eine Erde.

Wenn es um die Ressourcen geht, Essen, Wasser, Bodenschätze, dann gibt es nur diese eine Welt. Wenn sie fertig ist, ist es aus. Wir können nicht einfach wo anders hin fliegen. Da ist nur schwarz da draußen. Wir können nicht zum Mars fliegen Kartoffeln kaufen. Wir alle sind gleich. Zwei Arme, zwei Beine. Wir alle teilen das was wir hier haben.

Ich finde auch den Gedanken komisch, dass irgend jemand sagen kann, dieser Boden gehört „mir“. Die Erde gehört doch allen. Aber so geht’s natürlich auch nicht. Denn wie löst man sonst das Problem wenn zwei am gleichen Fleck bauen wollen. Das heißt, Menschen brauchen Regeln für das zusammenleben.

Da halt doch nicht alle 8 Mrd. Menschen gleich sind und sich auch regionale Unterschiede ergeben, allein schon wegen Unterschiede im Klima oder Sprache usw., bilden sich Gesellschaften. Kleine, Grosse, meist durch geografische Grenzen getrennt. Und ich rede hier absichtlich von Gesellschaften und nicht von Ländern und Staaten.

Aber ich glaube genau das ist es doch was es erst spannend macht. Wenn die ganze Welt deutsch reden würde, katholisch ist und die gleichen Werte hat, dann wärs zwar friedlich aber auch langweilig. Trotz der Unterschiede einzelner Gesellschaften gilt aber immer noch, wir müssen zusammen leben, weil es gibt wie gesagt nur diese Erde.

D. H. alles was es jetzt noch für ein friedliches Zusammenleben braucht ist, dass die Menschen lernen, nicht gegen einander los zu gehen und sich Sachen weg zu nehmen, sondern miteinander die Vorteile zu suchen. Dann macht die Vielfalt erst Spass.

Wunschdenken? Vielleicht. Aber unmöglich ist es nicht. Mann müsste nur den Menschen die Eigenschaft „Neid“ heraus operieren und dafür die „Neugier“ stärken. Ich überleg mir mal wie das gehen könnte ?

Zurück zur EU heißt das, wir müssen den Menschen das Verständnis einpflanzen, dass sie alle Teil der EU sind, weil sie von dieser Gemeinschaft profitieren, und trotzdem ihre regionalen Besonderheiten haben können. Weil das machts ja gerade spannend.

Das ist z.B. auch ein Grund warum ich die Schweiz nicht mag. Sorry liebe Schwiezer, aber wenn jeder so engstirnig denken würde wie ihr würden wir immer noch im Mittelalterleben. Ihr schafft es ja nicht einmal innerhalb der kleinen Schweiz einheitliche Feiertage einzuführen. Gestern am 1. Mai z.B. hatte die Schweiz z.B. nur in 7 der 26 Kantone Feiertag. Zusätzlich auch noch in 10 Gemeinden und 8 Bezirken. Was macht das für einen Sinn?

Also, alle hingehen am 26. Mai und wählen gehen.

Krähe oder Rabe

Gestern flog ein Rabe in unseren Garten. Diese Dinger sind schon ganz schön groß. Plötzlich habe ich mich gefragt, ist das jetzt ein Rabe oder eine Krähe? Oder ist das nur ein anderes Wort für das gleiche Tier?

Wikipedia weiß Antwort.

Raben und Krähen bilden zusammen die Gattung Corvus in der Familie der Rabenvögel (Corvidae). Die größeren Vertreter werden als „Raben“, die kleineren als „Krähen“ bezeichnet.

Die Gattung kommt auf der ganzen Welt außer in Südamerika vor.

Jetzt wissen wir es. Am besten ich sage in Zukunft immer „Rapp“ wenn ich einen schwarzen Vogel sehe.

Übrigens zählen diese Vögel zu den intelligentesten Vögeln. Vielleicht hat Georg R. R. Martin deshalb die „Drei äugige Krähe“ für den Bran Stark im Buch „Game of Thrones“ gewählt.

Erdöl

Da Venezuela gerade in den Medien ist und ein Machtkampf zwischen Regierung und Opposition entsteht, bzw. in Wirklichkeit zwischen USA und Russland, habe ich mir gedacht, da steckt doch sicher wieder der Kampf um Ölreserven dahinter. Deshalb habe ich mal ein paar Zahlen erhoben.

Die weltweiten Ölreserven werden auf 240 Mrd. Tonnen geschätzt.

Jährliche Förderung 2016 weltweit waren 4,38 Mrd. Tonnen. Mit Saudi-Arabien (585 Mio.), Russland (554 Mio.) und USA (543 Mio.) machen sich diese drei Länder = 38,5% der gesamten Fördermenge aus.

Interessanterweise ist Venezuela das Land mit den meisten Reserven. 47 Mrd. Tonnen liegen dort.  Gefolgt von Saudi-Arabien mit 36,6 Mrd., Kanada 27,6 Mrd. Die ersten drei habe 43,2% der Reserven. USA hat nur 5,8 Mrd. Tonnen Reserve.

Beim Verbrauch sieht es schon anders aus: USA 863 Mio, jährlich, China 578 Mio., Indien 212 Mio…. Allein die USA verbrauchen jährlich 19,5% am gesamt Weltverbrauch, USA und China zusammen 32,6%, also fast ein Drittel.

Jetzt wird glaub ich auch das Interesse der USA und Russland an Venezuela deutlich.

So das wars jetzt für heute, bis die Tage

Matse

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