Ein paar Gedanken zum heutigen Tag

Politik

Nicht schon wieder, denkt ihr? Keine Angst, nur eine kurze Zusammenfassung. Denn eigentlich ist es ja ganz einfach. Es geht in erster Linie darum,

A. Was wollen wir für eine Gesellschaft? und

B. Politik soll die Rahmenbedingungen schaffen. Aber nicht nur mit Gesetzen sondern auch auf moralischer Ebene. Also Vorbild sein.

So, jetzt muss sich jeder für das entscheiden, was ihm am liebsten ist. Für mich ist das,

a) Politik soll sich für die Werte aller Menschen, die Teil der Gesellschaft sind, gleichermaßen einsetzen. Also nicht nur für die, von denen sie Geld bekommen haben.

b) Die Gemeinschaft ist wichtig. Wir sollen alle „miteinander“ leben, und nicht „gegeneinander“, und auch nicht „nebeneinander“.

c) Das oberste Gebot ist Menschlichkeit. Grundsätzlich sind alle gleich und alle sollen die gleichen Chancen haben. Was jeder daraus macht ist dann jedem sein Bier.

So, und das war’s auch schon für heute mit meinem Exkurs in die Welt der Gerechtigkeit 😉

Vermeindlich vorarlberger Wörter

Wenn ein Vorarlberg „komot“ ist, ist er angenehm, gemütlich, umgänglich, einfach ok halt. Dabei kommt das Wort vom italienischen comodo = gemütlich.

Auch das „murna“, also wenn man eine Mauer baut, kommt aus Italien. La mura = die Festungsmauer.

Am Nachmittag einen Hunger. Dann lass uns mal „marenda“. Das Wort kommt ebenfalls vom italienischen, marneda = Jause.

Aber auch die Franzosen haben einige Wörter hinterlassen, wie z.B. das Kanape, Trotoar oder das Portmonä. Oder an „Bodasurri“ kommt sicher auch von La souris, die Maus

Ich denke also, so speziell wie wir uns selber immer finden sind wir gar nicht. Wir sind eine Mischung aus vielen Kulturen. Allerdings haben wir eine gemeinsame Denkweise entwickelt. So wie der Vorarlberger halt typischerweise ist, fleißig, gschäftig, aufs Geld bedacht.

Evolution vs. Schöpfung

Dann haben wir gestern im Hauskreis noch das Thema „Evolution“, oder doch „göttliche Schöpfung“ diskutiert. Ein cooler Gedanke dabei war der, wie das denn gehen soll, wenn wir vom Affen abstammen, aber es noch immer Affen gibt. Wie kann es sein, dass sich nur ein paar Affen zu Menschen entwickelt haben, aber die andere Affen einfach Affen blieben. Schon komisch oder? Das wäre so als wenn es früher nur Haie gegeben hätte, und dann sich ein paar Haie zu Delfinen entwickelt haben, die anderen aber einfach Hai geblieben sind. Auch nicht gerade sehr nachvollziehbar.

Eine weitere Sache, die mich an der Evolution zweifeln lässt ist das Buch „Am Anfang war die Information“, von Werner Gitt. Da wird wissenschaftlich der Frage nach gegangen, wie es durch Evolution möglich sein kann, dass alle Lebewesen Information mit sich tragen, die genau beschreibt, wie sie funktionieren. Z.B. der Bauplan eines Menschen, der in den ersten Wochen im Mutterleib aus einem Zellhaufen der Reihe nach Herz, Hirn, Augen, Ohren und all die anderen menschlichen Elemente entwickelt, so dass nach 9 Monaten ein neuer Mensch geboren wird. Wenn man die Information einfach weg nimmt, gibt es kein Leben. Aber woher kommt diese Information. Bin erst am Anfang des Buches, aber ich halte euch am laufenden.

Und was ich bisher immer einfach geglaubt habe, nämlich dass die C14 Methode zur Datierung von fossilen Knochen ein sicheres Mittel ist, um das Alter zu bestimmen … also, dagegen gibt es auch mehrere Quellen die belegen, dass die Methode nicht 100% sicher sein muss. Z.B. setzt sie voraus, dass der Gehalt an C14 Isotopen in der Atmosphäre über die Zeit immer gleich war. Das ist aber nicht bewiesen, im Gegenteil. Der Anteil verändert sicher gerade immer noch. Auch durch uns Menschen. So war der Anteil an C14 während der Phase der Atombomentests durch die Russen und Amis sogar doppelt so hoch wie gewöhnlich.

Alles natürlich auch keine Beweise, dass die Schöpfung war ist. Aber deshalb nennt man es ja auch „Glaube“.

Bildung

Aja, und dann noch ein Thema das die Neos freuen wird. Die Bildung. Ich hab immer gemeint, alles ist noch so wie damals als wir zur Schule gegangen sind. Bei einem Gespräch in der Pause heute im Büro hat mir aber ein Kollege erzählt, dass sein Sohn Probleme hat, weil er bei einem Test schlecht abgeschnitten hat, obwohl er super gelernt hat. Da hat er gemeint, dass er in die HTL will und anscheinend das Zeugnis im letzten Jahr darüber entscheidet, wer genommen wird. Also in meiner Zeit hat es noch einen Aufnahmetest gegeben. Ich bin ja gespannt, auf was ich noch alles drauf kommen werden, wenn mal meine Kinder so alt sind.

Jedenfalls kann es doch nicht sein, dass man Kinder mit so einer Regelung so unter Druck setzt. Wobei, ich glaube es fängt schon wo anders an, nämlich darin, dass man zwischen den einzelnen Bildungsformen wertet. Wieso sollen Kinder, die ein Studium machen, besser sein wie jemand der eine Lehre macht. Ich finde, jeder ist anders geeignet und kann halt was anderes besser. Man sollte doch eher die Kinder bewerten in dem, wie fleißig sie sind und wie sie sich anstrengen, und nicht darin, was sie gemacht haben. Dann wäre der Druck auch weg, dass man nur dann was wird, wenn man gute Noten hat und studieren geht.

Im Gegenteil, ich finde, dass ein Installateur für einen Aufzug bei Doppelmayer oder ein Elektriker etwas kann, das ich nicht kann. Umgekehrt bin ich mir da bei manchen „Studierten“ nicht so sicher, dass die gescheiter sind als ich 😉

So für heute mach ich mal Schluss. Bald bin ich wieder zurück mit neuen Gedanken zum Tag.

Ciao

Matse

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