Fastenzeit vorbei, endlich wieder Hasen essen

Nein, dieses mal fange ich nicht mit Corona an. Ganz ignorieren kann man den Sch… aber einfach auch nicht. Immerhin sind wir mitten drin. Deshalb, für alle die es interessiert, wie ich darüber denke, die können am Schluss eine kurze (nein sag nicht dieses ganz schlimme Wort) Zusammenfassung lesen. Für alle anderen fangt es mit Ostern an.

Ja, es ist Ostern liebe Freunde! Für mich ja das größere Fest als Weihnachten, wenn man bedenkt, was vor 1984 Jahren passiert ist.

Heute feiern die meisten aber einfach nur den Osterhasen. Ich gebe zu, auch bei uns in der Familie kommt der Osterhase und bringt den Kindern Geschenke. Heuer ist er um 3h Nachts gekommen und hat im Garten sein Nest versteckt. Der Grund für diese unchristliche Zeit war aber, dass Einstein um 3h unbedingt raus wollte und so lange lästig getan hat, bis ich halt schweren Herzens aufgestanden bin.

Auch ich habe heuer einen Schokohasen bekommen. Der hat nicht lange überlebt, muss ich gestehen. Ich durfte ja ab Ostersonntag wieder Schokolade essen. Aber ich kann euch sagen, wenn man mal 40 Tage keine Schokolade gegessen hat, und dann in einem Tag Hasen, Schokoeier und Geleeeier (die liebe ich besonders) verschlingt, muss man fast kotzen. Das ist übrigens auch der Grund, warum ich nicht Alkohol faste. Abgesehen davon, dass ich zu Hause e nur was trinke, wenn Besuch da ist (was derzeit ja e nicht erlaubt ist, weil alle Panik haben), will ich ja auch nicht beim ersten Bier gleich kotzen müssen, wenn ich dann endlich wieder was trinken kann. Und übrigens, schreibt man Geleeeier wirklich mit 3 eee? Jedenfalls langen mir die Süßigkeiten eigentlich schon wieder für die nächste Zeit. Leider liegen noch etliche Hasen und Eier rum. Ich fürchte die werden in den nächsten Tage alle noch dran glauben müssen.

Ich habe heuer ja auf Süßigkeiten verzichtet, wie ihr ja alle wisst, wenn ihr fleißig meinen Blog liest. Ich habe wirklich seit Aschermittwoch nichts offensichtlich Süßes, und schon gar keine Schokolade gegessen. Und natürlich habe ich auch die Sonntage durchgehalten. Ganz Schlaue haben sich nämlich ausgerechnet, dass die Sonntag ja ausgenommen sind. Sonst wären es mehr als 40 Tage. Mir wurscht. Ich zieh das einfach durch und esse auch Sonntag nichts. Immerhin konnte Jesus in der Wüste auch nicht sagen, so jetzt ist Sonntag, dann trinke und esse ich mich mal voll damit es wieder 6 Tage reicht. Trotzdem stellte sich dann irgendwann die Fragen, ja, wann hört sie denn nun auf, die Fastenzeit? Wenn man mal danach googelt stellt man schnell fest, dass es da ziemliche Unterschiede gibt. Hauptsächlich ist das Ende von der Art des Glaubens abhängig. Manche sagen, die Fastenzeit endet schon am Palmsonntag. Andere sagen, der Gründonnerstag ist das Ende der Fastenzeit. Also quasi der Tag des letzte Abendmahls. Allerdings gibt es auch da wieder welche, die sagen, dass sich danach das Osterfasten anschließt. Das geht dann bis zur Messe in der Osternacht. Also Samstag auf Sonntag.

Mir alles wurscht, meine Fastenzeit hat in der Osternacht aufgehört. Da ich Abends aber schlafe hat der Osterhase am Sonntag morgen dran glauben müssen.

Wir kriegen Hasen

Apropos Hasen, ich habe mich überreden lassen, zwei Hasen von meiner Schwester zu nehmen. Die sind ja schon total süß und niedlich. Aber ich weiß halt wie das endet. Nach zwei Wochen ist der Matse der einzige, der sich um die Hasen kümmert und darauf schaut, dass sie nicht verhungern.

Da die Abstimmung aber drei zu eins aufging, werde ich mich natürlich darauf einlassen. Grundsätzlich sind ja Haustiere super für Kinder. So lernen sie Verantwortung zu übernehmen und dass man Tiere auch richtig behandeln muss. Sogar Einstein lässt sich mittlerweile von Olivia und Max streicheln.

Asteroid, Komet, Meteoroid, Meteor, Meteorit oder Sternschnuppe?

Bevor eine interessante Info kommt, kurz eine Begriffsbestimmung. Viele Menschen haben sicher schon diese Begriffe gehört, doch die allermeisten kennen den Unterschied nicht und verwenden den für sie gerade am sympathischen Begriff, wenn sie über Steine reden, die vom Himmel fallen.

Da es sich hier aber um wissenschaftliche Begriffe handelt, und die Wissenschaft mit „ungefähr“ funktioniert, sondern mit genau definierten Begriffen arbeitet, und die Begriffe schon gar nicht nach Sympathien auswählt, kommt hier die Erklärung:

  • Asteroiden interessieren mich nicht … ok, ein Insider. Egal, vergesst es. Also Asteroiden sind feste Gesteinsbrocken, die so wie die Planeten auch, sich um die Sonne bewegen. Die meisten von ihnen sind im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter daheim. Da sie keine flüchtigen Stoffe enthalten bilden sie keinen Schweif (wie Kometen) und sind somit auch nicht mit bloßem Auge sichtbar.
  • Kometen kommen von außerhalb des Sonnensystems. Die meisten befinden sich in der Oortschen Wolcke und finden durch Bahnstörungen den Weg ins Innere des Sonnensystems. Da sie weit weg von der Sonne entstehen, bestehen sie aus flüchtigen Stoffen wie Eis oder Kohlenmonoxid. Wenn sie sich der Sonne nähern verdampft das Material und bildet die helle Koma (davon hat der Komet übrigens auch den Namen). Einige von ihnen sind dann von der Erde aus sogar mit freiem Auge sichtbar.
  • Asteroide und Kometen schlagen nicht auf der Erde ein. Aber manchmal finden kleinere Brocken doch den Weg zu uns und werden vom Schwerefeld der Erde angezogen. Ihr Ende ist dann vorprogrammiert, entweder durch Explosion in der Atmosphäre, oder per Einschlaf auf der Erdoberfläche. Solange diese Dinger noch im Weltall kurven nennt man sie Meteoroide.
  • Wenn der Meteoroid dann in die Atmosphäre eintritt, wird er sau heiß (da er so schnell ist). Jetzt ändert er den Namen auch zu Meteor.
  • Durch die Hitze verdampft das Material und ionisiert. Der Schweif, der dadurch entsteht ist dann als Sternschnuppe sichtbar.
  • Meistens explodieren diese Steine dann und enden so in der Atmosphäre. Wenn sie aber zu groß sind, überleben Teile von ihnen und schlagen auf der Erde ein. Diese Gesteine nennt man dann Meteorite.

Solche Meteorite sind also Gesteine von außerhalb der Erde. Sie wurden geformt, long long ago, in a Galaxy, far away…. oder doch zumindest in unserem Sonnensystem. Jedenfalls sind sie für die Wissenschaft wichtige Boten aus den Urzeiten der Entstehung des Sonnensystems, und deshalb besonders interessant. Sie können Fragen beantworten helfen, wo kommen wir her, wo gehen wir hin. Ich weiß das natürlich schon lange, habe ja Genesis gelesen, aber für die Wissenschaftler sind das wichtige Fragen. Da man die Meteorite aber nicht so einfach findet, immerhin schauen sie für den Laien aus wie gewöhnliche Steine, kann so ein Fund schon mal richtig Geld einbringen. Es gibt Fälle, da hat der Finder eines Meteorit eine sechs stellige Summe bekommen. Also, Augen auf wenn ihr das nächste mal Steine angreift.

Speed Reading

Dann habe ich neben Französisch lernen ein neues, nennen wir es Hobby, angefangen. Das Speed Reading. In der Schule war Deutsch für mich immer nebensächlich. Ich habe mir immer gedacht, wozu soll das Fach gut sein, ich kann doch deutsch. Gelesen habe ich nie so gerne, wenn dann eher technische Bücher. Aber Romane waren mir oft zu blöd zum lesen. Ich habe lieber auf den Film gewartet.

Trotzdem war ich fasziniert von Leuten, die ganze Bücher innerhalb weniger Tage lesen können, und dann sogar noch wissen, was sie gelesen haben. Das muss sich doch lernen lassen. Und so ist es. Es gibt Techniken, mit denen man die Lesegeschwindigkeit steigern kann, ohne dabei das Textverständnis zu beeinträchtigen. Das ist nämlich der eine wichtige Punkt dabei. Wie schon gesagt, es geht ja nicht nur darum, schneller mit dem Buch fertig zu sein, sondern danach auch noch zu wissen, was man gelesen hat.


Ich will euch jetzt hier nicht seitenweise in das Thema einzuführen (dafür gibt es unzählige Internetseiten, bitte googeln oder DuckDuckGoen). Im Grunde geht es aber darum,

  • nicht jedes Wort einzeln laut zu lesen, sondern durch „peripheres Sehen“ schnell über die Wörter zu gehen, und das Hirn das gesehene verarbeiten lassen. Das Hirn erkennt nämlich auch Wortgruppen und entschlüsselt diese. Man muss die Wörter dem Hirn also nicht einzeln vorlesen, es kann das schon selber, und
  • Währende dem drüber gehen über den Text sich eine Struktur zu bilden, darüber, was wichtig ist und was eigentlich der Inhalt ist.

Wenn man täglich übt, merkt man wirklich, dass man schneller über einen Text kommt mit der Zeit. Natürlich gibt es für dieses Thema auch Android Apps. Ich verwende im Moment diese beiden, dir mir eigentlich ganz gut gefallen.

Reading Trainer von HeKu IT … stylisch gelungen, motivierende Übungen. Gefällt mir irgendwie halt. Kostet aber halt einmalig 2,99€

ReaderPro von QC-Reading Team. … kostenlos, hat ähnliche Übungen wie der Reading Trainer, ist auch recht gut bewertet.

Corona Update

Wie ihr wisst, zipft mich der Sch…. über das Corona Virus ja dermaßen an. Langsam glaube ich, dass da gar nichts ist, und wir werden einfach alle verarscht. Wenn alle Menschen panisch sind, sind sie leichter zu kontrollieren. Tatsache. Ich ignoriere deshalb alle News und schaue auch keine Nachrichten mehr an. Aber ganz kommt man in den Tagen einfach nicht drum herum. Ich will ja auch nicht Strafe zahlen weil ich etwas mache das für mich ganz normal ist, wogegen es aber anscheinend ein Gesetz gibt. Deshalb (wirklich kurz) zusammengefasst meine Gedanken darüber.

Ein kurzer Vergleich

Corona: 200 Tote -> Chaos, Panik, Masken, Arbeitslosigkeit, Unsicherheit, #stayathome

Autoverkehr: 400 Tote/Jahr -> Fahrerlaubnis schon mit 17, Tempo 140

Rauchen: 14.000 Tote (2019) -> Türkis/Blau schafft Rauchverbot ab.

Alkoholsucht: 9.000 Tote (2019) -> kann man überall kaufen, besser Bier als Zucker im Cola, ein Glas Wein pro Tag ist gesund, gehört einfach beim fortgehen dazu.

Ist #stayathome die einzige Lösung?

Viele Wissenschaftler hätte Alternativen zu bieten, anstatt nur alle zu Hause einzusperren. Über diese wird aber komischerweise nie geredet bzw. diskutiert.

Interessant zum Lesen, Horizonterweiterung, damit man nicht immer nur das gleiche hört => Beitrag im Off Guardian über 12 Alternative Meinungen von Experten.

Vor allem bin ich der Meinung von Michael Osterholm. Bedenkt man die Folgen der Schließung aller Büros, Geschäfte etc., wäre es vielleicht dann nicht besser, die nicht gefährdeten Menschen einfach weiter machen zu lassen, und nur die Risikogruppe zu schützen? Zusätzlich empfiehlt er natürlich die Schaffung von Ressourcen (Betten etc.), für den Fall, dass es doch schlimmer kommt.

Thema, Herdenimmunität also. Wenn wir jedenfalls so weiter machen wie bisher dauert es bis 2041, bis das Virus dadurch verschwindet. Die genaue Rechnung erspare ich mir hier jetzt. Sollte sogar jemand nachrechnen können, der nur einen Hauptschulabschluss hat 🙂 .

Wie erkennt man den Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie?

In einer Demokratie werden alle Meinungen gehört, und die Beste gewinnt. In einer Diktatur werden alle Meinungen ignoriert, die Meinung eines Einzelnen ist die die einzig richtige.

Zu dem Thema sei erwähnt, dass ein Experte des Corona Krisenstabs, der die Regierung berät, „freiwillig“ gegangen ist. Als Grund gibt er an, dass sein Vorschlag, endlich zur Normalität zurück zu kehren, „nicht so gern gehört wird.“ Es soll „nicht er Eindruck entstehen, dass Uneinigkeit herrscht.“ Message Control nennt man das glaub ich.

Zitat

Der Mensch der sagt „Ich glaube nicht an Gott, ich glaube nur was ich sehe.“ versteckt sich gerade in einem Haus vor einem Virus, das er nicht sieht.

So das wars mal wieder für heute. Morgen beginnt wieder eine Art Normalität. Zumindest 50% Arbeit ist gestattet. Ich werde versuchen, so gut es geht wieder vom Büro aus zu arbeiten. Leider nicht so leicht, wenn man zwei Kinder zu Hause hat, diese aber nicht zu Oma und Opa bringen soll und die Schulen und Kindergärten geschlossen haben.

Übrigens, lieber Shorty, der Grund warum wir unsere Kinder in Kindergarten und Schule bringen ist nicht, damit wir zu Hause wieder „durch schnaufen“ können, sondern damit sie was lernen und den sozialen Umgang mit anderen Kindern haben. Ja auch das gibt es.

CU, take care, gesund bleiben, und vor allem nicht verrückt machen lassen.

Matse

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